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Was ist Makrobiotik?

Was ist Makrobiotik? Übersetzt bedeutet es großes Leben, das hört sich schon mal gut an. Und wirklich Makrobiotische Heiler behaupteten wirklich viele Krankheiten damit heilen oder positiv beeinflussen zu können. Viele meinen aber dennoch Makrobiotik wäre gefährlich, oder wie andere predigen, doch sehr gesund. Andere sind der Meinung es wäre die härteste Ernährungsform überhaupt. Madonna und Gwyneth Paltrow machten diese Ernährungsform erst richtig populär, seit einigen Jahren ist dieser Trend jedoch abgeebt in Richtung vegan, oder Rohkosternährung und Smoothies. Makrobiotik ist eine Ernährungsweise die sehr einschränkt und zwar in gewisse Lebensmittelgruppen. Die Wurzeln liegen in Japan und Hr. Oshawa war einer der ersten, der diese Ernährung populärer machte. Herr Kushi und Herr Aihara  und ihre Frauen und viele Anhänger mehr folgten. Es entstanden einige ganz schräge Thesen der Makrobiotik, die teilweise wieder verworfen wurden, wie z.B. so wenig wie möglich zu trinken,,, Aber es gab einige die sich mit Makrobiotik von Krebs nachweislich heilen konnten, darunter einer der aufsehenerregensten Fälle, ein Klinikleiter, Dr. Sattilaro. Er verstarb aber nach vielen Jahren, als er wieder "normal" aß. Eine andere Frau heilte sich nachweislich von einem schwarzen Melanom, auch sie starb erst Jahrzehnte danach an einer anderen Krebsart. Man weiß nicht ob sie da dann noch dieser Ernährung folgte. In Herrn Kushi's Familie verstarben einige  an Krebs, inkl. er selber! Das obwohl sie sich (angeblich) an diese Ernährung hielten. Seine Frau und Tochter verstarben an Gebärmutterhalskrebs. Was mich jetzt nicht stark verwundert, denn diese Erkrankung entsteht durch HPV- und Herpes-Viren. Und als Abwehr dieser Viren ist eine mehr als ausreichende Zufuhr von Lysin erforderlich. Große Mengen dieser Aminosäure befinden sich in Fleisch, Fisch, Milchprodukten, nur wenig und eher schlecht verwertbares in Hülsenfrüchten und Tofu.  Und strenge Makrobiotiker schränken auch Proteine wie Hülsenfrüchte stark ein. Für ein gutes Immunsystem benötigt man aber eine ausreichende Zufuhr an Proteinen und genau daran hapert es - meiner Meinung nach. Bei gewissen Krebsarten ist aber eine geringere Proteinzufuhr sicher von Vorteil. Bei Brustkrebs wurden sehr gute Erfahrungen mit Makrobiotik gemacht. Interessant, Dr. Hulda Clark fand heraus, dass Milchprodukte das Allergen für die Brust sind und bei Brustkrebs streng gemieden werden müssen. Milchprodukte sind auch bei Makrobiotik tabu! Auch Dr. Hiromi Shinya, Darmspezialist (er behandelte u.a. Prominente wie Sting und Rock Hudson) sagt er sieht bei Brustkrebs immer dasselbe Bild bei Darmspiegelungen, einen durch Milchprodukte stark belasteten und verschmutzten Darm.  Er braucht dann nur zu fragen ob die Betroffenen gerne Milchprodukte essen, die meisten Brustkrebspatienten sind dann erstaunt dass er das schon im vornherein weiß...Es hat viele Darmspiegelungen gefilmt, einige sind auf YouTube zu sehen.

"People who eat macrobiotic diets for many years often have low fat and cholesterol levels, which may lower their risk of getting: heart disease, breast cancer, other cancers linked to a high fat diet" Cancer Research UK

Sonst ist diese Ernährung laut meiner Erfahrung (kurweise!) sehr gut wieder auf die Beine zu kommen, wenn man denn seinen Verstand immer schön eingeschaltet lässt und auf seinen Bauch, im wahrsten Sinne des Wortes, hörthttps://de.wikipedia.org/wiki/Makrobiotik   https://dennywaxman.com/cancer-testimonials/

Dr. Hulda Clark empfahl übrigens ebenfalls Makrobiotik, obwohl sie selber sich anders ernährte. Mir gefällt die Ernährung nach Dr. Hiromi Shinya, "Lang leben ohne Krankheit",  angelehnt an die Makrobiotik und vernünftig, find ich.

Grober Überblick Ernährung laut Makrobiotik

Die Sache ist sehr umfangreich und ist natürlich auch individuell verschieden. Über die Ernährung Makrobiotik gibt es natürlich viele Meinungen wie überall anders auch.  Dazu bin ich natürlich kein ausgebildeter Makrobiotik-Lehrer, sondern interessierter Laie.

Grob  gesagt, was ich dazu gelesen habe:

  • Reis, Reis und nochmal Vollkornreis (vor allem Rundkorn, ich empfehle Arsengehalt beachten, gab einige Untersuchungen im Netz, gut einweichen und durchwaschen!)
  • Vollkorngetreide, keinerlei Weißmehl, besser auch kein Mehl
  • Viel Gemüse, besser gepickelt
  • Wenig Obst, wenn dann gedünstet
  • Nicht zu viel Wasser trinken, kein kaltes Wasser, kein kohlensäurehaltiges, gefiltertes Leitungswasser
  • Suppen (Misosuppen, Gemüsesuppen)
  • Bohnen, Linsen, Tofu (wenig)
  • 1 - 3 Mal in der Woche Fisch
  • Täglich kleine Mengen an Algen, Hülsenfrüchte mit einer kleinen Menge kochen, verbessert Verdauung
  • Kleine Mengen Fermentiertes zu bzw.- vor jeder Mahlzeit (1-2 TL)
  • Würzen mit Miso (Reis- und Gerstenmiso, Gomasio Sesamsalz, hin und wieder etwas Sojasauce Tamari
  • Keine sonstigen Gewürze
  • Kein Zucker und künstliche Süßstoffe, wenn dann Gerstenmalz (lässt den Blutzuckerspiegel stabil bleiben!)
  • Ganz selten Alkohol (wenn dann Sake oder Bier), Kein Kaffee, kein Weißmehl, keine Nudeln (zu verarbeitet!)
  • Gerstentee, Reistee, Banchatee, gefiltertes Wasser
  • Hin und wieder frisch gepresste Gemüsesäfte
  • Selten ein paar Nüsse und Samen
  • Gut kauen! Mind. 40-100 Mal

Absolut vermeiden: Eier, Milchprodukte, Fleisch, Süßigkeiten, Schokolade wie Kakao, Carob, Honig, Melasse, Stevia, Süßstoffe, Zucker, Margarine, Butter, Kokosöl, Südfrüchte und nicht saisonales Gemüse.

 

Hört sich aber schlimmer an als es ist, wenn es einem wirklich schlecht geht macht man es gern! Denn man sieht oft bald Erfolge bei einigen Krankheiten und Zipperlein. Wie gesagt ich mach das immer nur als Kur! Sonst Therapeuten fragen oder Ernährungsberater, der sich bei dieser Materie auskennt (leider selten...)

 

Gute und hilfreiche Lektüre: Madonnas ehemalige Köchin: Amerikanisierte Makrobiotik Vernünftigere Ausgeglichenheit von Denny Waxman

Macrobiotic path to total health von Hr. Kushi und Hr. Jack. Super Buch, tolle Tipps für alle möglichen Erkrankungen, Daumen hoch!

Ying-Yang Klassifikation der Makrobiotik

Natürlich muss man sehr erfahren sein, die Nahrungsmittel richtig zusammenzustellen. Viele Krankheiten brauchen zum Heilen entweder mehr Yin-Lebensmittel, oder eben mehr yanghältige Nahrung. Dies sollte dann exakt eingehalten werden. Gute Lektüre: Macrobiotic path to total health von Hr. Kushi und Hr. Jack.

Lebensmittel mit eher sehr viel Yin

Zucker, Honig,  tropische Früchte, Sojabohnen, Tofu, Tempeh, Fruchtsaft, Kaffee, Schwarztee, Mineralwasser, Sodawasser, harte Getränke, Kartoffeln, Auberginen, Tomaten, Paprika, Mais, Eis, Joghurt, Butter, Milchprodukte bis auf Hartkäse und Weichkäse.

Lebensmittel mit eher sehr viel Yang

Salz, Fleisch, Eier, Sesam, roter Fisch, Klettenwurzeln, Rettich, Knoblauch, Zwiebeln, Ziegenmilch, Hartkäse, Weichkäse,, Miso, Sojasauce Tamari,  Sake, Bier..

Die Ying-Yang Einteilung der Makrobiotik ist interessanterweise eine andere, als der, der chinesischen Medizin! Dennoch funktioniert meiner Erfahrung diese Ernährungsform genauso wie die TCM, also alle (Ernährungs)-Wege führen nach Rom? Möglicherweise, wenn man in dieser Ernährungsform das Richtige für einen selber herausfindet. Stichwort: Bauchgefühl!

https://www.kaerlighed.de/ 

http://www.makeyourselfmove.de/

Makrobiotische "Hacks" für Jedermann