Zahnextraktion: Zack raus damit! Reicht das?

Der Alptraum vieler Menschen der kaum zu toppen ist. Aber zum Glück wird das heute nicht mehr wie im Mittelalter ohne Narkose gemacht. Von daher sind die Chancen ganz gut dies ohne Schmerzen zu überleben.

Was passiert bei einer Zahnextraktion? Der Zahnarzt betäubt ordentlich das Areal um den zu ziehenden Zahn und legt los. Der Zahn ist rasch entfernt, zack raus damit und fertig, auf Wiedersehen. Aber was ist mit dem verbliebenen Zahnfach? War da wirklich nur der Zahn mit Wurzel oder mehr? Erstens das Ziehen des Zahnes ist für den Zahnarzt schon mal kein Klacks, er muss genau aufpassen was er tut, damit der Zahn auch nicht zerbricht. Wurzelbehandelte Zähne sind hier besonders anfällig zu zerbröseln.

Nun kommts: Der Zahn ist nicht direkt am Knochen angemacht, sondern da sind noch 3 Lagen von Geweben zwischen dem Zahn und dem Knochen. Die 3 Lagen verlieren natürlich ihre Funktion wenn der Zahn gezogen wurde. Das Gewebe braucht der Körper auch nicht mehr. Leider kommen diese 3 Lagen nicht automatisch beim Entfernen des Zahnes mit heraus, denn der Zahnarzt interessiert sich nicht wirklich dafür. Nur dass man fest auf die Gaze beißt...Das Problem nun, das Ganze kann nicht so richtig gut zuheilen, weil eben das Gewebe im Wege ist.

Kavernen oder Leerräume entstehen, der Kieferknochen ist da oft auch lockerer und schwammartig ausgebildet und schwach. In diesen Leerräumen nisten sich laut Dr. Clark gerne Bakterien ein und feiern wieder einmal ordentlich Party. Oftmals testete sie in diesen Kavernen Staphylokokken. Die sie dann auch u.a. oft bei Brustkrebs fand. Die Quelle der Staphylokokken waren oft solche Leer-Räume.

Die Zahnärzte reinigen nicht gern das Zahnfach nach Extraktionen, weil sie fürchten da etwas kaputt zu machen. Dazu würde eine Extraktion viel länger dauern, für das hat die kranke Kasse kein Geld! Denn es müsste die Kaverne eigentlich händisch ausgereinigt, ausgeschabt, ev. Knochensplitter mit der Pinzette rausgefuzelt oder auch der ev. mitbeteiligte beleidigte Knochen gründlich ausgefräst werden. Dann müsste sterilisiert und zugenäht werden. Wenn man das so haben will muss man hierzu zu ganzheitlichen Zahnärzten gehen die das eben anbieten und auch wirklich gut können. Dafür muss man sehr teuer bezahlen. Komisch und schwierig und nochmal schwierig.

Eine Bekannte war z.B. bei einem der besten Kieferchirurgen in Österreich und ließ sich den Weisheitszahn entfernen. Zack, raus damit. Die Wunde entzündete sich danach und sie bekam Antibiotika (nur dumm dass dieses natürlich nie sooo tief in die Wunde eindringen kann, höchstens nur ein wenig). Jetzt ist ein halbes Jahr vergangen, sie war wieder bei einem anderen Zahnarzt und dieser sieht nun am Röntgen in der leeren Kaverne eine ausgeprägte Entzündung, viel Spass kann ich nur sagen. Ich spüre jedenfalls meine 3 leeren Weisheitszahnkavernen die von einem Kassenarzt gezogen wurde von Zeit zu Zeit immer noch, vor allem bei Wetterwechsel. Besser wurde es nach Behandlung mit dem Zahnzappikator, den kann ich echt nur empfehlen, vor allem zum Kiefer reinigen und nach Extraktionen.

Wie können leere, entzündete Zahnkavernen oder Zahnherde im Nachhinein gereinigt werden? Dr. Spleit Peter wendet die minimal invasive Störfeldbehandlung an (d. Schlupfloch) http://www.drspleit.at/index.php/stoerfeld-op Siehe auch unter Zahnherde